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Bringen digitale QM-Systeme das Gesundheitswesen voran?

Justine Gerlach

Justine Gerlach

05.03.2020

Bringen digitale QM-Systeme das Gesundheitswesen voran?
Justine Gerlach

Justine Gerlach

05.03.2020

Ob Qualitätsbeauftragter oder kaufmännischer Verwalter, Arzt oder Pflegekraft: Unabhängig davon, welche Position Sie in der Healthcare Branche einnehmen – die Sicherstellung einer qualitativ hohen Gesundheitsversorgung geht jeden etwas an. Um Ansprüchen gerecht zu werden und gesetzliche Qualitätsstandards einzuhalten, ist ein betriebseigenes Qualitätsmanagement unumgänglich. Um das QM so organisiert und effizient wie möglich zu gestalten, greifen Gesundheitseinrichtungen auf Qualitätsmanagementsysteme zurück, oftmals auch auf digitale Varianten. Doch wie funktioniert so ein QM-System im Detail und wie sinnvoll ist es wirklich?

Qualitätsmanagementsysteme in Gesundheitsenrichtungen sind relevant für die Qualitätssicherung.

Mit Qualitätsmanagementsystemen erhalten Gesundheitseinrichtungen ihre Qualitätskennzahlen auf einen Blick.

Die Durchführung und Sicherstellung eines systematischen QM ist Ziel eines Qualitätsmanagementsystems. Gesundheitseinrichtungen sind sogar dazu verpflichtet, ein QM-System einzuführen, um das Prinzip der Qualitätssicherung einzuhalten. Aber auch die Gesundheitsversorger selbst profitieren von QM-Systemen: Denn diese bieten ihnen einen Überblick aller relevanten Qualitätsfaktoren, deren Ist-Zustand und die fortlaufende Entwicklung. So werden Qualitätsziele nicht aus den Augen verloren und können auch langfristig erreicht werden. 

Digitale QM-Systeme erleichtern im besten Fall die Arbeit

Staubige Handbücher adé, hallo Digitalisierung! Dieser Schritt ist für viele Einrichtungen immer noch ein schwerer Gang. Diese Annahme ist kaum verwunderlich, wenn Beiträge oder Berichte mitteilen, dass die Einführung eines digitalen QM-Systems zunächst erstmal viel Aufwand und Veränderung bedeutet. Ist es aber nicht, wenn von Anfang an mit den richtigen Tools gearbeitet wird. Ein gutes Qualitätsmanagementsystem passt sich immer den Anforderungen und Wünschen der Klinik an. Die Implementierung findet im Normalfall in enger Zusammenarbeit mit Prozessentwicklern und Projektmanagern statt, sodass Kliniken und Co. zu keiner Zeit auf sich allein gestellt sind.

Der Umstieg auf digitales Qualitätsmanagement ist mit Spectos einfacher als gedacht.

QM einfach und effizient? Mit nur wenigen Klicks sind in einem digitalen Qualitätsmanagementsystem tagesaktuelle Daten zentral einsehbar.

Digitale Systeme punkten durch ihre Zeiteffizienz. Denn während Gesundheitsversorger und Qualitätsmanager bei halb- oder nicht automatisierten Systemen manuell Unterlagen zusammentragen und mit viel Aufwand Excel-Tabellen auswerten, ist digital mit nur wenigen Klicks alles überschaubar und zentral einsehbar: wichtige KPIs, tagesaktuelle Daten, Portfolioanalysen etc.

Krankenhäuser und Co. können sich dank dieses unkomplizierten Verfahrens voll und ganz auf das Tagesgeschäft konzentrieren. Doppel- oder Zusatztätigkeiten werden reduziert und die gewonnene Zeit fließt direkt in die Patientenversorgung oder die Unterstützung der Kollegen. Prozesse und Arbeitsabläufe können so transparenter und wirkungsvoller gestaltet werden. Das wiederum sorgt nicht nur für Kostensenkungen, sondern wirkt sich auch positiv auf die Service-Qualität sowie die Patientenzufriedenheit und Mitarbeiterbindung aus. Letztendlich profitieren alle Akteure von einem erfolgreichen Qualitätsmanagement.

So kann ein modernes Qualitätsmanagementsystem aussehen – Das Spectos Healthcare Cockpit unter die Lupe genommen

Die Dashboards des Spectos Healthcare Cockpits sind individuell im Design anpassbar.

Individuell anpassbar: Die Dashboards des Spectos Healthcare Cockpits passen sich dem Design der Gesundheitseinrichtungen an.

Ein digitales Qualitätsmanagementsystem ist enorm hilfreich, wenn die Verantwortlichen in der Lage sind, Daten und Ergebnisse auszuwerten und zu interpretieren. Eine einfache Handhabung und eine übersichtliche Aufbereitung der Resultate erleichtern diesen Schritt. Daher veranschaulichen wir am Beispiel des Spectos Healthcare Cockpits auch visuell, welches Potenzial in digitalen QM-Systemen steckt. Die folgenden 5 Punkte zeigen Ihnen, wie auch Sie kontinuierlich Qualität messen und verbessern können: Von der Technologie über die Anwendung bis hin zur Datenaufbereitung und -nutzung.


1. Gut zu wissen: Zertifiziert und individuell

Gemeinsam mit unserem Partner TÜV SÜD entwickeln wir unsere Systeme zur Service-Qualität und Kundenzufriedenheit kontinuierlich weiter. Die Spectos Real-Time Perfomance Management™ Suite ist zugelassen als Teil von Qualitätsmanagementsystemen nach ISO 9001:2015 und kann in bestehende KIS-Systeme integriert werden. Die Dashboards können an das unternehmensspezifische Design angepasst werden.

2. Zufriedenheitsbefragungen per Multi-Channel mit vielen Kommunikationswegen

Ein Qualitätsmanagementsystem bietet eine verständliche Ergebnisaufbereitung der Zufriedenheitsbefragungen.

So könnte eine Ergebnisaufbereitung der Zufriedenheitsbefragungen aussehen.

Ob Patienten,- Mitarbeiter– oder Einweiserbefragungen: Mit Multi-Channel Fragebögen werden Zufriedenheitsbefragungen realisiert. Diese ermöglichen die Teilnahme über unterschiedliche Kommunikationskanäle und erhöhen dadurch maßgeblich die Umfragebeteiligung. Die eingeholten Meinungen werden im Healthcare Cockpit gesammelt und in Dashboards verständlich und visuell aufbereitet. So haben Krankenhäuser und Co. ihre Qualitätsindikatoren sowie deren kontinuierliche Entwicklung immer im Blick.

3. Aus Beschwerden lernen: Agiles Reklamations- und Beschwerdemanagement 

Das Spectos Beschwerdemanageent als Teillösung eines digitalen Qualitätsmanagementsystems.

Handlungsbedarf schnell erkennen und bestehende Schwachstellen zeitnah minimieren gelingt mit einem digitalen Beschwerdemanagement.

Kundenbeschwerden sind nicht angenehm, zeigen aber Potenzial für Verbesserung und stellen somit auch immer eine Chance dar. Ein aktives Reklamations – und Beschwerdemanagement hilft Gesundheitsversorgern dabei, systematische Fehler und Handlungsbedarf schnell zu erkennen, bestehende Schwachstellen zu minimieren und auf Beschwerden zeitnah zu reagieren. Anfragen, Beschwerden und Reklamationen werden über Multi-Channel Umfragen oder einer Beschwerdehotline erfasst. Dank der im Healthcare Cockpit integrierten Alert-Funktion kann zudem in Echtzeit auf kritische Ereignisse reagiert werden.

4. Mit dem integrierten Ticketsystem werden aus Daten gezielte Maßnahmen

Beispielansicht Ticketsystem im Healthcare Cockpit.

Ein integriertes Ticketsystem erlaubt darüber hinaus, hervorgebrachte Beschwerden mit entsprechender Handlungsaufforderung an Mitarbeiter weiterzuleiten. Via SMS, E-Mail oder App erhalten die Verantwortlichen Benachrichtigungen und können diese zeitnah bearbeiten. Aus Daten werden so Maßnahmen, die eine hochwertige Gesundheitsversorgung sicherstellen.

5. Benchmarking: Vom großen Ganzen bis ins Detail

Standortvergleiche im Healthcare Cockpit.

Echtzeit-Reports sind abteilungsspezifisch und standortübergreifend abrufbar.

Ein digitales Qualitätsmanagementsystem dient als Instrument zur direkten Vergleichbarkeit mehrerer Gesundheitseinrichtungen. Die Krankenhausgruppe AMEOS kann dank des Spectos Healthcare Cockpits Echtzeit-Reports und Berichte sowohl häuserübergreifend als auch abteilungsspezifisch abrufen.


Fazit: Innovation bedeutet Veränderung, aber auch Fortschritt

Die Einrichtung eines digitalen QM-Systems bedeutet erst einmal Veränderung, die sich auf lange Sicht jedoch lohnt. Mit dem fortlaufenden Monitoring der Service-Qualität gelingt neben einer langfristigen Arbeitserleichterung auch die stetige Weiterentwicklung der Qualitätssicherung. Dadurch kann ebenso die Mitarbeiterbindung gestärkt werden, denn der Fachkräftemangel macht es umso relevanter, qualifizierte Mitarbeiter zu halten.

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