82% sind mit QR-Codes vertraut – mobile Tagging Studie

Wir haben ein repräsentatives Panel (unserer Mailagenten) in Deutschland bezüglich QR-Codes und dem mobilen Tagging befragt. Wie die Studie zeigt, können viele mit Quick Response (QR-) Codes etwas anfangen, benötigen jedoch nicht nur ein Smartphone, um den Code zu scannen.

Unsere Umfrageergebnisse können sie hier finden: results Mobile Tagging

QR-Codes werden speziell von Unternehmen zielgerichtet dazu benutzt, um die Konsumenten auf Firmenwebseiten umzuleiten und auf spezielle Angebote aufmerksam zu machen.

Darum ist es für sie gut zu wissen, dass immerhin 82% mit dem Begriff QR-Code etwas anfangen können. 66% davon haben sie z.B. in Zeitungen und Magazinen, an Produktverpackungen, Tickets von Plakaten, bei Messen, in Museen und Restaurants gesehen.

Aber nur 26% haben auch bereits einen Code gescannt. Das ist nicht überraschend, da gerade ein Drittel der Handynutzer in 2011 ein Smartphone besaßen. Dessen Kamera und Netzzugang ist obligatorisch, um QR-Codes überhaupt nutzen zu können. Im Test gelang dies übrigens nur 17% der Teilnehmer erfolgreich.

Offensichtlich braucht die Zielgruppe nebst Smartphone und Netzzugang wenigstens einen guten Grund oder eine offene Einstellung zur modernen Technik:

QR-Codes werden von den Usern hauptsächlich zur Information über ein Produkt (70%) und aus reiner Neugier (69%) gescannt.Überraschenderweise spielen tolle Werbung (16%), die Jagd nach Rabatten (11%) und die Kontaktaufnahme (9%) hier nur eine untergeordnete Rolle.

Gelingt es also den Firmen, das Scannen der Codes mit einem Mehrwert zu versehen, den die Nutzer wollen, werden sie das durchaus positive Image bei den Studienteilnehmer – wie QR-Codes sind: „schnell“ (49%), „informativ“ und „modern“ (jeweils 42%) – durchaus für sich nutzen können.

 


Vernetzen Sie sich mit dem Autor, Niels Delater.

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